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Der Februar-Rückblick: Vom Lesen, Hören und Entdecken

Auch der Februar hat sich als guter Lesemonat erweisen mit Lesereisen nach Aleppo und in die Normandie. Und mit den Kentukis an alle möglichen Orte. Und wiederum haben mich auch Beiträge in anderen Medien überrascht, erfreut und inspiriert.

Gelesen und gehört

Nach der Ankündigung des WDR, die tägliche Buchbesprechung im Programm des WDR 3 zu streichen, ging ein Aufschrei durch die Medien. Insa Wilke formulierte eine Petition an den WDR und erklärt in der ZEIT ausführlich ihre Position.

Besonders beeindruckt hat mich in der Diskussion der Beitrag von Hilmar Klute in der SZ , der über die Bedeutung der Literatur im Französischen Fernsehen berichtet. Dort werde, man kann es kaum fassen, am Samstag zur Prime-Time über Bücher diskutiert, während wir hier mit seichten Krimis oder Quizsendungen unterhalten werden, die eigentlich eher ins Kinderprogramm gehören. Dem SWR hat der Artikel wohl auch gefallen, denn er hat gleich noch ein Interview mit Klute geführt, das ihr hier nachhören könnt.

Was für ein Gewinn es sein kann, eine Literatur-Rezension zu hören, die nicht nur 5 Minuten lang ist, sondern sogar an die zwanzig, das lässt sich wunderbar nachhören (oder auf der Seite auch nachlesen) in Shirin Sojitrawallas umfassender Besprechung von Sharon Dodua Otoos Roman „Adas Raum“ im Deutschlandfunk.

Und wer gern wissen möchte, wie die Diskussion im Literaturhaus Köln zwischen den Kulturprogrammchefs von HR und WDR, Alf Menzer und Volker Schaeffer, sowie der KiWi-Verlegerin Kwww.das

erstin Gleba und der Literaturkritierin Insa Wilke verlaufen ist, der kann das hier nachlesen.

Entdeckt

Spannend sind die Podcasts aus der Reihe „She likes Tech“ vom NDR. Hier werden Frauen interviewt, die im Tech-Bereich arbeiten. Sie erzählen von ihrem beruflichen Weg in einen Bereich, der eher von Männern dominiert ist. Und natürlich geben sie auch Einblicke in ihre Arbeit. Nachhören könnt ihr die Interviews hier oder durch Herunterladen in der Podcast-App.

Gelesen

Bei meinen eigenen Lektüren hat mich in diesem Monat besonders begeistert, wie die Autorinnen und der Autor ihre Geschichten erzählt haben: Mehr auf Spannung und einen Weg in die Katastrophe ha Samantha Schweblin ihre Geschichte der „Hundert Augen“ angelegt. Khaled Khalifa dagegen macht uns Leserinnen deutlich, wie schwer und perspektivlos das Leben in der syrischen Diktatur ist. Und Annie Ernaux schafft durch den reflektierenden Blick eine Auseinandersetzung mit der Wirkung von kulturellen Unterschieden in den sozialen Schichten.

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