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Neolith – Magazin für neue Literatur an der Bergischen Universität Wuppertal

In diesem Jahr und für das neue Heft #6 arbeite ich in der Redaktion mit. Und freue mich sehr darauf, weil ich ja nicht nur einen Einblick in die Redaktionsarbeit bekomme, sondern auch noch mit Gleichgesinnten über Texte sprechen, vielleicht auch debattieren, kann. Und zum Schluss gibt es sogar noch ein richtiges „Produkt“. Und vielleicht hat ja jemand von euch Lust, einen Text beizutragen. Der sollte sich in irgendeiner Form mit dem Thema „Zuflucht“ beschäftigen. Wir sind schon gespannt, welchen großen Bogen eure Zufluchten in Prosa oder Lyrik, als Essay oder auch in einer experimentellen Form spannen werden. Den Ausschreibungstext findet ihr hier: Und nun: ran an die Tasten!

Warum Lesen. Mindestens 24 Gründe, hrsg. von Katharina Raabe und Frank Wegner

Menschen, die sich für Bücher interessieren oder gar etwas mit Büchern zu tun haben, braucht man wohl kaum zu fragen über ihre Gründe des Lesens. Da wundern sich dann eher die Zuhörerinnen ohne besondere Bindung ans Buch, was für eine Argumentationslawine Leserinnen lostreten, wenn sie zu ihrer Passion befragt werden. Und dabei haben doch die Nicht-Leser oft das Gefühl, die Leser entziehen sich mit dem Buch auf den Knien und der Lesebrille auf der Nase schlicht der Realität und den konkreten Aufgaben, die das Leben im allgemeinen und der Alltag im Besonderen an sie stellt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die vierundzwanzig Autoren des Suhrkamp-Verlages, darum gebeten, Gründe ihres Lesens offen zu legen, wortgewaltig erklären können, was es mit ihrer Leidenschaft auf sich hat. Da kommen, wenn man genau zählt, viel mehr als vierundzwanzig Gründe zusammen. Denn so unterschiedlich die Autoren sind, die einen schreiben Geschichten, die anderen forschen über das Zusammenleben der Menschen oder über das Gehirn, der eine übersetzt, der andere macht Musik und schreibt Gedichte und der nächste zeichnet …