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Jutta Reichelt: Wie ich Schriftstellerin wurde

„Mein Leben war nicht, wie es war.“ Aus diesem einen Satz, der plötzlich aufgetaucht und da war, dieser Aussage, die, so schreibt Jutta Reichelt, ja nicht einmal plausibel sei, entwickelt sich die Geschichte des Protagonisten Christoph. Denn Christophs Leben ist nicht so geordnet und perfekt, wie es scheint und wie er selbst meint, dass es sei. Er muss erst erkunden, was ihn da, so mitten im Leben, aus der Bahn wirft. Welche Geschichten aus der Vergangenheit ihm noch anhängen und gerade jetzt ans Licht drängen. Und so entwickelt sich aus diesem einen Satz die Geschichte des Romans „Wiederholte Verdächtigungen“.

Als dieser Satz als Samenkorn für eine ganze Geschichte auftauchte, da war Jutta Reichelt längst eine Schriftstellerin. Dass der Weg dahin ein langer und steiniger war, davon erzählt sie in diesem schmalen Band. Das Schreiben als Profession ist lange nicht ihr Ziel gewesen. Als Kind habe sie keine Phantasie gehabt, auch keine vollgeschrieben Tagebücher als ersten Hinweis auf die spätere Schriftstellerei. Jura habe sie erst studiert, später Soziologie. Doch beides waren wohl nicht „ihre“ Themen, vielleicht eher die ihres Umfelds, das erwartete, „dass etwas aus ihr würde“. Statt zum Studienabschluss zu kommen schlitterte sie so in eine veritable Krise. Auch ihr Leben war nicht, wie es war.

Seit einigen Jahren sammelt Jutta Reichelt Geschichten von Menschen, die sich über sich selbst geirrt haben. So, wie sie sich lange über sich geirrt hat. Heute erzählt sie von ihrer Geschichte Und wie sie dann doch Schriftstellerin geworden sei beim Bremer Kultursommer. Dass sie auch eine unermüdliche Ermutigerin ist, das eigene Schreiben zu wagen, davon erzählen zum einen Blog ihr mit dem Titel „Über das Schreiben von Geschichten“ sowie zum anderen die vielen Workshops, die sie leitet,

Wer ihre Geschichte „Wie ich Schriftstellerin wurde“ nachlesen möchte, der kann sie als Sonderdruck über die Seite beziehen www.juttareichelt.com.

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