LongListLesen 2014
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LongListLesen 2014 auf dem Grauen Sofa

dbp_longlist_2014Nun ist ja bereits eine Woche vergangen, seit die Longlist veröffentlicht ist und ist gibt zahlreiche Diskussionen um die Nominierten, die Repräsentanz von unabhängigen Verlagen, den Anteil der Frauen bei den Nominierten und den Preisträgern usw, usw. Wer da weiterlesen möchte, der klicke hier oder hier oder hier.

Es wird also langsam einmal Zeit, sich auch den Inhalten zuzuwenden und mit dem Ziel sind wir ja auch unter dem Titel LongLIstLesen 2014 gestartet. Die Bücherliebhaberin hat ja schon gepostet, wie sie sich den regen Austausch über die Romane vorstellt. Ich möchte es hier ein wenig anders machen, aber natürlich könnt Ihr auch hier Bücher der Longlist gewinnen und auch ich hoffe auf eine spannende, kontroverse Diskussion über Themen, literarische Gestaltung, ob sie „gut“ sind und gar preiswürdig.

Und so habe ich mir das Longlistlesen auf dem Grauen Sofa vorgestellt:

Ich möchte Euch in den nächsten Tagen die sechs Romane und ihre Autoren,die ich von der langen Liste betreue, in kleinen Porträts vorstellen. Wer also einen der Romane gewinnen, lesen und besprechen möchte, sei herzlich eingeladen sich bei mir zu melden (im Kommentarfeld und natürlich auch per Mail). Sollte es tatsächlich wider Erwarten und wider jede Vernunft mehrere Interessenten geben, muss ausgelost werden. Dazu konnte ich zwar keine Notare gewinnen, dieOLYMPUS DIGITAL CAMERA sich von dem ordnungsgemäßen Ablauf der Auslosung überzeugen, aber immerhin diese zwei interessierten Beobachter, die aufpassen, dass die Auslosung ohne Manipulationen durchgeführt wird – es sei denn, es ist Wurst im Spiel 🙂  (und vielen Dank an Jochen für das schöne Bild!).

Aber – stopp, ganz so leicht ist es mit der Verlosung ja doch nicht: Zum einen müsst Ihr manchmal für die Verlosung auch etwas mehr oder weniger Kreatives schreiben (mal schauen, was mir einfällt). Und dann wünsche ich mir zweitens ein Feedback über Eure Leseerfahrungen in einer knappen, mittellangen oder auch einer sehr, sozusagen: episch  langen Besprechung. Eure Besprechungen möchte ich gerne als Gastbeiträge veröffentlichen, vielleicht werden so auch mehrere Besprechungen zusammengeführt (und die, die einen eigenen Blog haben, können dort natürlich rebloggen). Es ist, die Bücherliebhaberin hat es ja schon geschrieben, auch ein Experiment, ob es möglich ist, über die Blogs in eine gute Auseinandersetzung über Bücher zu kommen, ob alsoein digitales „Literarisches Quartett“ möglich ist.

Neben dem Lesen der Longlistromane interessiert mich auch, was Buchhändler, also diejenigen, die tatsächlichen Kontakt mit den Lesern haben, von der Longlist in diesem Jahr und von der Institution des Buchpreises überhaupt halten. Die Interviews, die ich mit einigen, wenigen führen werde – es wird also keinesfalls eine in irgendeiner Form repräsentative Umfrage sein -möchte ich hier auch veröffentlichen. Vielleicht regt uns das ja an, mal darüber nachzudenken, über welche Kennzeichen eigentlich so ein richtig guter Roman verfügen soll, immerhin will der Deutsche Buchpreis ja „den besten Roman“ auszeichnen.

Soweit ist meine Planung, vielleicht gibt es ja noch das ein oder andere im Laufe der Zeit hinzuzufügen.

Morgen geht es auf jedem Fall mit dem ersten kleinen Porträt los: mit Antonio Fian und seinem Roman „Das Polykrates-Syndrom“.

4 Kommentare

  1. Ich habe schon bei Veras Glasperlenspiel mit großem Interesse von euren Ideen gelesen. Das wird sicher die Diskussionslust zum Preis ankurbeln. Auf jeden Fall ist es eine spannende Sache, die ich gerne weiter verfolge.

    • Und ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn vielleicht auch von meinen Patenbüchern eines Dein Interesse wecken könnte! Es gitb ja keine Zeitlimits.

  2. Eventuell der Fian, ich steh‘ ja auf Österreich und Satire. Aber da warte ich jetzt erst mal Deine Vorstellung ab. Ich habe nämlich irgendwo was von Thriller gelesen, gar so grauslig will ich’s dann doch wieder nicht.

    • Ob der Polykrates ein Thriller ist, das kann ich gar nicht sagen. Es gibt eben diese Zerstücklung und so wird von einer Splatterszene gesprochen. Mehr weiß ich ja auch nicht…

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