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FO: Leaving aus Holst Coast Nutmeg

Leaving_3Endlich habe ich mal wieder ein Strickprojekt fertiggestellt. Über den Sommer und die Buchpreisrezensionen hat die Lust am Stricken doch ziemlich gelitten. Und als ich dann endlich – vor Wochen – beide Ärmel fertiggestrickt hatte, da fehlte mir die Disziplin, alle Einzelteile zusammenzunähen, den Halsausschnitt zu stricken und die Fäden zu verstecken.

Aber nun ist er endlich fertig, der schöne Leaving-Pulli aus dem Holst Garn Coast in der Farbe Nutmeg. Die farbe sieht in Wahrheit ganz anders aus, gar nicht so gelb, wie auf den Fotos, sondern so ein schöner warmer Honigton – aber Ihr wisst ja sowieso, wie Muskatnuss aussieht.

Die Wolle, es ist ja 55 % Merino, 45 % Baumwolle, wird nach dem Waschen sehr weich und kratzt natürlich überhaupt gar nicht. Sie glänzt sogar ein bisschen wie Seide. Es ist wirklich eine tolle Wolle, bei der ich jetzt mal genau beobachtete, ob, und wenn ja, wie schnell, sie anfängt zu pillen.

Und die Anleitung hat ganz hervorragend geklappt. Zwar habe ich alles umrechnen müssen, weil meine Maschenprobe gar nicht zur Anleitung passte, trotzdem konnte ich genau das tun, was in der Anleitung stand, halt nur mit meinen anderen Maschenzahlen. So habe ich zum Beispiel auch das Muster auf Vorder- und Rückenteil um ein paar Maschen verbreitert und  das ursprüngliche Muster für die Ärmel genommen. Die leichte A-Form des Pullis mag ich sehr und der weite Halsausschnitt passt auch sehr gut zum Modell. Und was das Muster betrifft, so sind einfach die gedrehten rechten Maschen der Clou, denn so entsteht zum einen das interessante Bündchenmuster, zum anderen die Rippen im Blattmuster. Aber: beim Stricken halten diese Maschen total auf.

Es spricht also nichts gegen weitere Modelle aus der Holst Coast und von Anne Hanson.

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9 Kommentare

  1. Hallo Claudia,
    dein neuestes Werk – die Kombi von Muster, Wolle und Farbe – sieht total edel aus. Ich bedauere immer, dass ich solch schönen Teile – wenn dann eher gekauft – viel zu selten tragen kann, weil sie mir rasch zu warm sind. Dir viel Freude damit. Und einen schönen Wochenanfang. Anna

    • Liebe Anna,
      vielen Dank für Deinen schönen Kommentar. Mir geht es ähnlich wie Dir mit den Woll-Pullovern: Bei der Arbeit ist mir immer so warm (das zeigt wahrscheinlich, dass ich die falschen Methoden nutze…), dass auch im tiefsten Winter ein T-Shirt oder eine Bluse reicht – vielleicht liegt es aber auch an vollkommen überhitzten Räumen. In meiner Friezeit habe ich meistens kuschelige Hundespaziergangklamotten an. Aber manchmal ist ein Pulli oder eine Strickjacke eine gute Sache und diese Wolle mit dem hohen Baumwollanteil lässt sich wirklich gut tragen ohne gleich Schweißausbrüche zu verursachen.
      Viele Grüße, Claudia

    • Nein, leider nur auf Englisch in der dort üblichen „jede-Reihe-wird-Massche-für-Masche-beschrieben-Methode“. Sehr umständlich für mitteleuropäisch sozialisierte Anleitungsleserinnen. Was die Sprache betrifft: ich finde die Anleitungen auf Englisch – von deren Umständlichkeit einmal abgesehen – nicht so schwer zu lesen. Auf der Seite http://www.wolleunddesign.de findest Du, wenn Du ein bisschen suchst, auch ein Glossar der wichtigsten Begriffe. Damit habe ich mich dann auch irgendwann einmal an die englischen Anleitungen gemacht.
      Viele Grüße, Claudia

    • Vielen Dank für den lobenden Kommentar. Und: er sieht nicht nur bequem aus, sondern ist es auch – eben wegen der schmeichelzarten 🙂 Wolle und der netten A-Form des Modells.
      Viele Grüße, Claudia

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