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Michael Asderis: Das Tor zur Glückseligkeit

#indiebookchallenge, #ibc, #glücksbuch Für den Monat Juli suchte die diesjährige #indiebookchallenge nach Büchern, die das „Glück“ im Titel tragen. Michael Asderis´ Titel wartet nicht nur mit dem „Glück“ auf, sondern gar mit der „Glückseligkeit“. Das „Tor zur Glückseligkeit“, so erklärt der Untertitel, erzählt von einer Instanbuler Familie und von „Migration, Heimat und Vertreibung“. Es erzählt von den wechselvollen Erlebnissen der Familie von Michael Andiris, seit die Ururgroßväter Mitte des 19. Jahrhunderts nach Istanbul gezogen sind. Bis ins Jahr 1964 reicht die Erzählung, denn in dem Jahr zogen seine Eltern mit ihm nach Frankfurt, ausgewandert, besser: vertrieben, aus der Stadt, in der seine Großeltern, seine Eltern und er selbst auch geboren sind. „Meine Geburtsstadt hat viele Namen. Wir, die Romyi, nennen sie schlicht Polis, die Stadt. Die Frage welche, stellt sich für uns nicht. Für uns gibt es keine, nur diese; auf Griechisch heißt sie Konstantinoupolis, das heißt: Stadt des Konstantin; auf Russisch, Zarigrad, die Kaiserstadt; auf Türkisch, Istanbul, auf Osmanisch wurde sie oft Der-i-Saadet genannt: Tor zur Glückseligkeit.“ Die vielen Namen der Stadt geben schon …