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Isabel Bogdan: Laufen

Wer durch den Band „Die Philosophie des Laufens“ blättert, der wird dort zwischen Überlegungen zum Laufen mit Sokrates, Aristoteles, Platon und Kant, den Reflexionen über die Veränderungen von Physis und Psyche auf dem Weg zum Läufer und den kritischen Betrachtungen zum Laufen als Instrument der Selbstoptimierung auch einen Beitrag von Isabel Bogdan finden. Darin erzählt sie über ihre sehr leichtfertige Anmeldung zum Alster-Lauf, genau einen Monat, bevor der Lauf startet. Ein Monat bleibt also nur für das Training, denn sie läuft zwar, hat aber noch nie 10 Kilometer hinter sich gebracht.

Den Roman „Laufen“ schreibt also eine Autorin, die sich auskennt mit dem Laufen, mit der Überwindung des inneren Schweinehundes, der immer wichtige Argumente ins Feld führt, um sich nicht auf den Weg machen zu müssen. Die um die Anstrengungen weiß und die Verlockungen des Aufgebens, die aber auch den Stolz und die Zufriedenheit kennt, wenn sie den Laufparcours bewältigt hat. Und die sich auskennt mit dem, was sich da beim gleichmäßigen Trab über die Straßen, durch die Parks und an der Alster entlang alles im Kopf abspielen kann.

Isabel Bogdan schickt also ihre namenlose Ich-Erzählerin zum Laufen und die muss schon auf den ersten Metern mit den Strapazen des Loslaufens kämpfens:

„Ich kann nicht mehr. Das ist natürlich Quatsch, ich bin gerade erst losgelaufen, aber schon an der Ampel glaube ich, ich kann nicht mehr, nach nicht mal hundert Metern. Meine Beine sind wie Sandsäcke, bin ich wirklich jemals länger gelaufen? Lange her. Vielleicht fällt mir ein Grund ein, warum ich doch nicht laufen kann, warum ich jetzt sofort umkehren muss, obwohl heute der beste Tag ist, um wieder mit dem Laufen anzufangen, Laufen ist mit Sicherheit gut, außer dass ich nicht mehr kann, vielleicht ist heute aber auch gar nicht der beste, sondern der schlechteste Tag. Regnet es?“

Es ist den aneinandergereihten Sätzen anzumerken, wie atemlos die Läuferin von diesen ersten Schritten der ungewohnten Bewegung ist. Immer wieder wiederholt sie leise für sich den Atemrhythmus: „Ein ein aus aus aus.“ Und mitfühlend, und ein bisschen lächelnd wegen dieses inneren Kampfes, laufen wir Leser mit der Läuferin dann weiter. Wir hören ihr bei ihren Überlegungen über die richtige Laufkleidung zu, spüren ihren knackenden Fuß und begleiten sie Stück für Stück, vom Grünstreifen zur Laterne, von der Laterne bis zur Hecke und so weiter. Schnell bleibt uns aber das Lächeln über die Tücken der körperlichen Anstrengung im Hals stecken, denn hier läuft ganz offensichtlich eine los, die eine ganz andere Last trägt, als die des ersten Laufens seit ein paar Jahren. Hier hadert eine nicht nur mit der Qual der Anstrengung, sondern mit einem anderen, wesentlich schwerer wiegenden Ereignis. Denn es ist, wir werden es sehr viel später erst lesen, heute, am Tag ihres ersten Laufens, der erste Todestag ihres Mannes.

Und dabei darf sie ihn im offiziellen Wortlaut nicht einmal ihren Mann nennen, sich selbst nicht Witwe. Für ihre Situation fehlt es schlicht an einem passenden Wort, „ledig“ ist sie ja nun schon gar nicht. Aber verheiratet gewesen sind sie eben nicht, hatten einen nicht existententen Status vor Recht und Gesetz. Das sehen auch ihre Schwiegereltern so, die sie als Freundin des Sohnes nie akzeptiert und respektiert haben. Statt einem handfesten Beruf, wie der Sohn, der eine Oldtimer-Werkstatt führte, spielt die Läuferin Bratsche in einem Orchester. Das ist doch kein Beruf, ein Hobby höchstens.

Die Schwiegereltern haben dann auch die Entscheidungen getroffen, über den Ablauf der Beerdigung, über den Friedhof, auch über die Musik, die gespielt wird:

„(…) sie sind gar nicht auf die Idee gekommen, mich zu fragen, ob ich auf der Beerdigung spielen möchte, das hätte ich auch gar nicht gekommt, aber ich hätte gewusst, welche Musik du hättest hören wollen, und ich hätte die anderen aus meinem Quartett fragen können, ob sie etwas spielen, und Bettina, ob sie singt, aber das wollten sie alles nicht und ich war zu gelähmt, um mich durchzusetzen und deshalb hast du eine Spießerbeerdigung bekommen.“

Seine Sachen haben die Eltern auch abgeholt, seine Kleidung aus dem Schrank gesucht und in Kisten verpackt, die Hälfte der Möbel mitgenommen, sich bei jeder Tasse, jedem Buch und jeder CD erklären lassen, ob sie ihrem Sohn gehört habe oder ihr. Seinen Laptop haben sie ihr nur kurz gelassen, damit sie Bilder und Musik herunterladen konnte. Und das Auto, einen Buckelvolvo, haben sie auch gleich mitgenommen.

Zum Ärger über seine Eltern kommen die Schuldgefühle hinzu. Denn ihr Mann ist depressiv gewesen und hat sich selbst getötet. Nun fragt sie sich natürlich, was sie hätte anders machen können, wo sie hätte helfen können, ob sie nicht doch hätte erkennen müssen, welchen bitteren Entschluss er gefasst hat. Wahrscheinlich gerade zu der Zeit, als sie den Eindruck hatte, dass es ihm wieder besser geht. So sind ihre Gefühle ein stetes auf und ab: Einmal erinnert sie sich an die schönen Momente , dann wieder ist sie wütend auf ihn oder verzweifelt, weil sie nicht weiß, wie es weitergehen soll. Weil er sie allein gelassen hat, weil sie ihn vermisst, sogar in der neuen Wohnung, in der er ja nie gewesen ist.

Ein Jahr, so sagt man, dauere das Trauerjahr. Die Erzählerin aber macht deutlich, dass es wesentlich länger dauert nach solch einem dramatischen Ereignis, in ein eigenes Leben zurückzufinden. Das schafft sie während dieses Jahres, in dem wir sie monatlich einmal bei ihrem Laufen begleiten. Und dabei miterleben, wie der Prozess, selbst wieder Boden unter die Füße zu bekommen, quasi die Lähmung des Schocks zu überwinden, voranschreitet. So wie sie ihre Fitness trainiert und weniger kurzatmig ist, so werden ihre Sätze ruhiger, ihre Überlegungen differenzierter. Bis sie ihren inneren Monolog nicht mehr an ein „du“ adressiert, sondern über ein „er“ reflektieren kann. Bis sie nicht mehr in seinen Schlafanzügen schläft, ein neues Bett kauft, sich mehr und mehr freut, wenn sie mit den Musikern ihres Quartetts übt, bis sie ein neues Soloprogramm auf die Füße stellt. Bis ihre beste Freundin Rike sie zum Alsterlauf anmeldet. Obwohl sie doch noch nie 10 Kilometer gelaufen ist.

Der Lauf ist so, wie Isabel Bogdan ihre eigenen Erlebnisse in der „Philosophie des Laufens“ erzählt hat. Wie sie selbst läuft ihre Ich-Erzählerin erst schwerfällig, dann beschwingt – angespornt von den Trommeln einer Zuschauergruppe, den Anfeuerungen der Zuschauer – um sich dann die letzten Kilometer richtig erarbeiten zu müssen. Isabel Bogdan wird am Ziel von ihrem Mann in Empfang genommen. Die Ich-Erzählerin sucht in der Menge der Zieleinläufer nach dem Mann, den sie schon einmal beim Training getroffen, mit dem sie am Ende ein Eis gegessen hat.

Die Läuferin erobert sich im zweiten Trauerjahr laufend ein Stück eigenes Leben zurück. Deshalb ist Bogdans Roman keine nur traurige Angelegenheit. Sondern eine ungemein kraftvolle und eine lebensbejahende. So, wie sie sich schon beim ersten Lauf nicht aufs Aufgeben einlässt, so kämpft sich die Ich-Erzählerin durch ihre unterschiedlichen Gefühle und ringt darum, eine Distanz zu ihren Erlebnissen zu bekommen. Und dabei hat sie zuweilen auch einen wunderbar frechen und (selbst-)ironischen Blick auf die Dinge.

Michael W. Austin weist in seinem Vorwort in der „Philosophie des Laufens“ darauf hin, dass das lateinische Wort „diskursus“ „umherlaufen“ bedeutet. Und der philosophische „Diskurs“ wird auch als hin und her gehendes Gespräch verstanden. Da haben Läufer und Philosophen, so fährt Austin fort, schon eine Gemeinsamkeit. Und über die „großen Fragen des Lebens“ – „Wie soll ich leben?“, „Was ist wahres Glück“ – sinniert auch Bogdans Ich-Erzählerin. So ist auch ihr Umherlaufen nicht nur ein physischer Vorgang, sondern stiftet eben auch an zu philosophischen Betrachtungen.

Isabel Bogdan (2019): Laufen, Köln, Verlag Kiepenheuer & Witsch

M.W. Austen, P. Reichenbach (Hg.) (2015): Die Philosophie des Laufens, mairisch Verlag

Zu Isabel Bogdans Homepage geht es hier entlang.

13 Kommentare

  1. Ich bin so gar keine Läuferin, liebe Claudia.
    Am liebsten spaziere ich schnell oder boulder. Aber das ist so verschieden, jede, jeder scheint da Vorlieben zu haben.
    Einen schönen Tag von Susanne

    • Liebe Susanne,
      Ich denke, das, was hier das Laufen bedeutet, nämlich die körperliche Bewegung, kann in seiner Wirkung ebenso durch Gehen ersetzt werden. Denn auch Gehen, so zumindest meine Erfahrung, lässt die Gedanken ganz anders „kreisen“, ermöglicht ganz andere Blicke auf das, was einen bewegt, eben weil man sich bewegt. In Bogdans Roman kommt dem Alsterlauf eine besondere Bedeutung im Trauer- oder besser: Gesundungsprozess der Protagonistin zu. Deshalb ist es hier das Laufen, das die wichtige Rolle spielt. Und so erläuft sie sich Stück für Stück ihr eigenständiges Leben zurück. Mir hat dieses Zusammenspiel von (sportlicher) Bewegung und Das-Leben-Zurückgewinnen jedenfalls gut gefallen.
      Viele Grüße, Claudia

      • Liebe Claudia,
        ich denke schon, dass Sport sich auf die Seele auswirkt, es werden ja Hormone freigesetzt. Ich habe sogar irgendwann in einer Diskussion gehört, dass Sport den Sex ersetzen könnte.
        Aristoteles hat seine Schülern laufend unterrichtet und ich selber entwickle auch die besten Ideen beim Baden und beim Laufen.
        Viele Grüße von Susanne

      • Liebe Susanne,
        dann wird dich vielleicht auch der „Kanalschwimmer“ von Ulrike Draesner interessieren. Ich schreibe gerade an der Besprechung von Charles Durchquerung des Ärmelkanals. Das ist allerdings eine echte Herausforderung bis an die Grenze der körperlichen Leistungsfähigkeit. Und natürlich ist Charles auch auf der Suche nach Antworten auf seine drängenden Fragen.
        Viele Grüße, Claudia

      • Liebe Claudia,
        ich überlegte, ob ich Happy Aging von Ulrike Draesner lese. Die Wechseljahre scheinen immernoch ein „no go“ Thema in der Literatur zu sein. Auch sind sie nicht so gut erforscht, habe ich den Eindruck. Medikamente werden nur an Männern zwischen 20 und 40 (geschätzt) getestet und heute weiß man, dass Frauen dieses Alters anders auf Medikamente reagieren.
        Aber ich bin von den Kanalschwimmern abgekommen.
        Viele Grüße von Susanne

      • Liebe Susanne,
        „Happy Aging“ würde ich wohl nur lesen, weil Ulrike Draesner es geschrieben hat. Vielleicht gibt sie eine Antwort darauf, wie man locker und elegant diese ständigen Konfrontationen mit dem Alter – übrigens auch gerne von gleichalteriges Frauen! – kontern kann.
        Und ich könnte mir vorstellen, dass dir der „Kanalschwimmer“ auch gut gefällt. Wahrscheinlich wirst du noch viel mehr auf die Sprache und die Naturbeschreibungen achten und beim Lesen oder Hören (ich weiß nicht, ob es ein Hörbuch gibt) noch viel mehr Bilder entwickeln als ich es tue. Und mit Maud eine Frau finden, die eigene Entscheidungen in ihrem Leben trifft.
        Liebe Grüße, Claudia

      • Liebe Claudia,
        mir ist mit einer Journalistin vor kurzem aufgefallen, wie wenig (auch Sachbücher) es über die Wechseljahre der Frauen gibt. Mir scheint, sie werden immer noch gerne tot geschwiegen. Dabei wäre ein Austausch in dieser Richtung für Frauen befreiend. Die wenigsten leiden übrigens an Hitzewallungen in dieser Zeit, ein Gerücht, dass sich zu meinem Erstaunen hält.
        Ich würde in diesem Zusammenhang auch thematisieren, dass Medikamente nur an Männern erprobt werden, obwohl man inzwischen weiss, dass die Krankenverläufe von Frauen (z.B. Herzinfarkt) vollständig anders laufen als bei Männer.
        Es ist tatsächlich ein interessantes Thema.
        Ich bin durch die Wechseljahre durch, mit anderen Symptomen als Hitze!
        Deinen Bericht über die Kanalschwimmerin habe ich mir für das Wochenende vorgenommen.
        Liebe Grüße von Susanne

      • Liebe Susanne,
        dann sollten wir tatsächlich vielleicht mal einen digitalen Leseclub etablieren und gemeinsam „Happy Aging“ lesen und uns darüber austauschen.
        Was die „Nebenwirkungen“ der Wechseljahre betrifft, habe ich wirklich nur die Gesprächsfetzen meiner Schwiegermutter als Hinweise auf das, was kommen könnte. Und die lebte in der Generation, in der die Hormonersatztherapie das Mittel der Wahl war. Auch nicht so wirklich gesundheitsfördernd, weiß man heute.
        Von dem Problem mit den Medikamenten, deren Wirkung immer nur an Männern erprobt wird, habe ich auch schon gehört und gelesen. Aber meine Medikation nach meinem Herzinfarkt, der tatsächlich klassisch männlich daherkam mit allen Sympthomen, die üblicherweise so genannt werden, bringt auf jeden Fall das gewünschte Ergebnis. Deshalb mecker ich jetzt erst mal nicht so laut über die vermeintlich falsche Probandengruppe. Mehr Forschung mit Frauengruppen wäre ja aber auf jeden Fall nicht verkehrt.
        Liebe Grüße, Claudia

      • Liebe Claudia,
        Ein Glück hast du deinen Herzinfarkt überstanden. Hast du einige Stents gesetzt bekommen?
        Ich habe damals als meine Mutter einen Herzinfarkt hatte, einige Bücher zu diesem Thema gelesen und erfahren, dass Herzinfarkte bei Frauen selten sofort diagnostiziert werden, da sie viel jünger als Männer in der Regel sind, wenn sie der Infarkt ereilt. Allerdings muss ich gestehen, dass das schon 20 Jahre her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe. Nicht gerade aktuell 😦
        Ich werde dann mal „Happy Aging“ lesen. Keine schlechte Idee mit dem Austausch. Ich bin ja schon seit ziemlich genau einem Jahr durch. Also durch die Wechseljahre und ich hatte gar keine Probleme. Was mir auf jeden Fall auffiel, meine Haut ist seither in diesem nur einen Jahr, besonders an den Händen, mehr gealtert als vorher in 10 Jahren.
        Manchmal schaue ich in den Spiegel und erschrecke mich. Ich habe ein noch jüngeres Bild von mir im Kopf und manchmal schaut mich dann „fast“ meine Mutter aus dem Spiegel an.
        Liebe Grüße von Susanne

  2. Danke dir, das Buch steht schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Zuvor hatte ich von Isabel Bogdan „Der Pfau“ gelesen (war nicht so mein Ding). Neugierig machst du mich jetzt auf „Die Philosophie des Laufens“. Als Läuferin bin ich immer auf der Suche nach tollen Büchern zu diesem Thema 🙂

    • „Den Pfau“ habe ich nicht gelesen, der Roman sprach mit nicht so an. Aber „Laufen“ ist großartig und ich denke auch, ganz anders als der Pfau. Da ist eine ganz kraftvolle, ganz energiegeladene Erzählerin unterwegs, die sich Schritt um Schritt aus ihrer Trauer herauskämpft. Und dabei auch eine gnadenlos gute und scharfzüngige Beobachterin.
      Und die „Philosophie des Laufens“ Gibt es auch als Taschenbuch. Ich fand das Buch sehr anregend, auch wenn ich lieber gehend unterwegs bin, weil mir sonst alle möglichen Sehnen zu sehr schmerzen :-).
      Liebe Grüße, Claudia

  3. Schon lange liegen meine Laufschuhe in der Ecke und verstauben, aber vieles von dem, was du über diese beiden Bücher schreibst – der Lauf als Reinigungsmechanismus, wie die Gedanken allmählich mit dem Rhythmus einhergehen, wie auc die innersten Emotionen wieder freien Lauf bekommen – das kenne ich. Zeit, die Schnürsenkel wieder anzuziehen.

    • Liebe Birgit,
      ich musste mich ja aufs Gehen verlegen, wegen völlig schrottreifer Bänder und Sehnen. Und finde das ja auch schon sehr Gedanken reinigend.
      Und empfehlen kann ich diese Laufgeschichte auch, denn da ist eine tolle Erzählstimme unterwegs, die sich nicht unterkriegen lässt und sich wieder ein eigenes Leben erläuft.
      Liebe Grüße, Claudia

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